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Archive for the ‘Kurzgeschichten’ Category

Der Räuber in der Finsternis
Nachts, wenn ruhig die Kinder im Bettchen liegen,
fröhlich im Träumeland fliegen,
Dann kommt zu jedem Kindlein irgendwann….
der schwarz gekleidete Mann.
Der Räuber springt von seiner Ecke heraus,
stielt vom Herzlein des Kindes ein Stück,
ohne Graus.
Steckt es in sein Säcklein
und bringt es in sein Verstecklein.
Am Morgengrauen flieht Räuber mit seinem Herz gefüllten Sack,
den er am Rücken sorgfälltig verpackt.
Morgens wacht der Bub aus seinem Schlummer,
sein Herz weinte vor Kummer.
Nachts träumte er von einem Dieb,
Stellte den Räuber fallen,
sah seine langen Krallen,
der Räuber stürzte in das Kellerloch,
wo er sich in dunkle Ecken verkroch.
Der Dieb hatte das, was dem Bübchen sehr lieb,
sein teueres Stücklein,
die Fantasie.
Kein Spielen und Lachen
Was kann er ohne nur machen?
Nachts war Bub stehts wach,
wachte auf klein Schwesters Herz, mit Verdacht.
Dann trat im finstern der Räuber hervor.
Glozte auf Mädchens Herz flattern,
packte sie und wollte es ergattern.
Jüngling war kein Dümmling,
versäumte nichts mit seinem Besenstiel,
gab dem Dieb einen hieb.
Der Räuber lies sein Säckchen fallen,
nun die gestohlenen Herzen prallen.
Sie tänzelten zurück….
…..nach hause zum alten Besitzer.

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Der Kaiser

Der Kaiser

Ein mächtiger Kaiser voll stolz auf seinem Throne sitzend,
betrachtet er eine Kugel die der Erde gleicht.
Der Kaiser sieht in ihr etwas, das er zu greifen bereit.
Die Erde möchte er besitzen mit all seiner Pracht.
Wie mag er es nur erreichen?
Heimlich hat er sich im Kopfe etwas ausgedacht.
So ein mächtiger Kaiser war zu allem in der Lage,
ein Wort und die Taten geschahen.
Unter ihm seine Anhänger, Begleiter, seine Schützer und für ihn Streiter.
Sie vergossen Blut, versklavten die Menschen, verachteten die Natur, bekämpften und zerstörten.
Wie schwarze Seelen die überall umher greisten,
ständig auf der Jagt um ihrer Gier willen.
Doch auch sie waren Sklaven ihres Einen.
Ganz unten auf der Stufe der Pöbel, nun zuletzt sein Eigentum und Glaube vollsteckt, der Versklavte und Verdummte, der ausdauernt Funktionierende. Denkt, es hat alles Pflicht und Recht. Sein Glaube ist so stark, dass er sich selbst verletzt.
Eines Tages der Krieg entstand, die Erde war von blau auf rot umgewandt.
So viel Not und nichts wurde verschont, ob Mensch wie Tier.
Doch der Kaiser hoch oben auf seinem Throne, lachte gekrümmt
auf den Boden. Er war seinem Ziel so nahe,
dass er nicht hörte diese schrecklichen Klagen.
Wie es das Schicksal so will, zerbrach sein Schloss in Trümmer und Haufen,
die Weltherrschaft ist nun doch von ihm weggelaufen.

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Das Mädchen

 

Das Mädchen

Ein kleines Mädchen,

still und stumm,

reiste in der Welt herum.

 

Neugierde nach Wissen,

mehr und mehr erfahren.

Viele Dinge hatte sie gesehen,

verstanden jedoch nicht.

 

Alleine reiste sie umher,

ohne ein Begleiter oder ein Pferd.

Das machte ihr nicht zu schaffen,

kein Wort das sie sprach.

 

Als Verrückte wurde sie verbannt,

verbrannt ihr Hab und Gut.

Ohne etwas stand sie nun da,

doch der Geist war nicht abgewandt.

 

In der Welt ist sie zuhause,

kein Haus braucht man dazu.

Tief in der Ferne,

kein Mensch der dort hinlief.

 

Ein Tal das unberüht,

Wesen die bei Menschen nicht mehr leben.

Kräfte die sie dort bekam,

sind in ihr aufgewacht.

 

Das Leiden konnte Sie heilen.

Das gefiehl den Menschen nicht,

Neid und Hass musste sie erfahren,

aber das störte sie nicht.

 

Das Gelächter, war sie schon gewohnt.

Als alte Frau lebte sie einst  im Wald,

jeden hatte sie geholfen,

ob  Mensch, ob Tier,

für sie waren alle Lebewesen.

 

 

 

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Der Mensch und ein Wesen

Ein Mensch und ein anderes Wesen treffen sich abends zum Gespräch.

Über vieles hatten sie gesprochen, doch nur über ein Thema sprachen sie nicht.

Warum sie so verschieden sind und doch einander fühlten?

Das Wesen fragte den Menschen mit leiser Stimme: “ wie lebt der Mensch sein Erdenleben?”

Mensch war überrascht, kratze sich am Kopf, er müsse überlegen.

“Ein jedes Volk mag wohl anders leben, doch essen tun sie alle gern.

Der Mensch lebt in fremder Hilfe, von Besitz und Nutzen spricht er gern.

Seit langer Zeit hat er verlernt, der Sprache zu lauschen

von der, die Erde erzählt.”

Das Wesen war darüber sehr erstaunt, was der Mensch ihm berichtete.

Erschreckend das sie so vieles von ihren Wurzeln zurück gelassen haben.

Obwohl sich das unwiedersetzlich auf die menschliche

Entwicklung auswirkte.

Das Wesen war sehr alt gewesen, so alt konnte ein Mensch nie werden.

Es ist von einer anderen Welt, dass es dazu befähigt,  sich in unterschiedlichen Welten aufzuhalten.

Das Wesen schimmerte und veränderte je nach Zustand die Farbe. Es strahlte kreisförmige Energien ab,

so dass man bei näheren hinsehen merkte, dass es kein Wesen war.

Sondern eine Spirale von der Energien ausgingen. Diese Essenz kann alle Erscheinungsbilder darstellen.

Bei manchen treffen mit dem Wesen, sah der Mensch diese leuchtende Erscheinung. Aber der Mensch bemerkte, dass von ihm auch etwas ausging.

So fragte Mensch das Wesen ob es in der Lage sei, sein Ebenbild wiederzuspiegeln. Das Ebenbild des Menschen mit all seinen Gegebenheiten.

Das Wesen verwandelte sich in einen jungen Hirschen. “Ja” sagte es,

“ich bin in der Lage dir dein Ebenbild zu zeigen.

Aber vergiss nicht die Abgründe deiner Selbst. Dinge die dich in deinen Träumen begleiten.

Doch du wirst auch die Möglichkeit erhalten deinen Kern zu sehen. Die Stahlen mit denen du auf Erden wanderst.”

Mit Demut sprach der Mensch: “ich bin bereit diesen Weg zu gehen.”

By creativpoet

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Des Ritters Weg

Des Ritters Wege

Ein reitender Ritter, der vom Drang des Wissens und der Auskostung getrieben einst das Ross bestiegen um zu flüchten der Angstesnot.
Doch wie es sich für den Führer erwies, hielt das Reiten noch langzeit inne.
Er durchquerte Berg und Tal, Land und Wiesen, Flüsse und Gestein.
Vieles auf seinen Reisen bekam er zu sehen, das Schicksal Zwang ihn dazu.
Menschen geholfen, gekämpft um des Todes entrinnen.

Doch des Reiters Gemüt schnell gelangweilt, des alltäglichen Lebens.
So voll Verpflichtung und Gebundenheit ihm scheint.
Niemals in einem Häuschen sein leben genießen und ein Fraulein die Kinder gebärt. Ein Familienleben dient doch nur des Trotzes wegen.
Das Leben doch von Freiheit beflügelt, man es erfahren muss.
So ritt der Reiter wie vom Biltze, bis er der Bergesspitze.
Dort oben, stand er nun, seine Augen schweifend genussvoll den Weiten entgegen. Kein End ihm sichtbar gewesen.
Nun legte der kämpfende Ritter seine Rüstung ab.
Der Kampf dient des Todes, er war das Morden leid.

Der Ritter stieg als Neuer auf sein Pferd.
Als bettels Reiter die Achtung und Akzeptanz der Gesellschaft verloren,
die Zeiten des Heldes verschwand.

So ritt er in Richtung Horizont, allein mit seinen tragenden Begleiter.
Ein Licht der Gottesgüte durchbrach das Dunkel in der Nacht.
Gefahren der Not und Angst hinterließen sie, denn sie waren gezwungen
zu folgen das Gotteslicht am Horizont.

Viele Jahre die stehts vergingen waren vergangen.
Das Pferd des Laufens müde, die Kraft der Beine plötzlich abgetreten.
Er ließ es im Walde liegen, wo Ruhe und Frieden.
Der Mann nun am Bache sitzend, blickend der vergangenen Zeit.

Er beschließt am Rande des Waldes zu sparzieren. Am Abend, in der Ferne ein warmes Lichtlein endeckt, ein Wegweiser in der Nacht.
Nur noch einpaar Schritte, ein Haus indem das Lichtlein brennt.
Aufgeregt was wohl in ihn steckt. Der Ritter erschrack, eine wohlwollende Frau in ihrem erblühen.
Der Ritter, einst vor Angstesnot geflohen, in der Frau ein Licht endeckt. So war es nun, er rastet still.
Als alter Grauer, sein Herz erneut erwacht. Sein Familienleben scheint ausgelebt. Seine Frau mit Verstand drückte ihm die Hand.

by creativpoet

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Die Kinder der Erde

Sie leben überall, man kann sie endecken.
Nun schau nur hin, welch ein strahlendes Gesicht.
Die Bewusstheit, die entscheidend ist.
Liebevolle Wesen, ein gutes Gemüt,
zu Kämpfen sind sie längst zu müd.
Sie sehen die Menschen, ihr Handeln und Tun.
Das Spielen mit sich Selbst, eine erfasste Rolle,
dienend der eigenen Kontrolle.
Hass und Streit, unaufhörliche Traurigkeit.
Der Geist abgeschnitten von der Wirklichkeit.
Ihre Sucht nach mehr und mehr,
sie werden ihrer eigenen Gier nicht mehr Herr.
Die Kinder der Erde,
das Denken zum Guten werde.
Sie haben bewusst die Rolle gestrichen
und wichen dem Erbe der lastenden Zeit.
Nun sieh nur hin, ihre Einzigartigkeit.
Im Einklang mit dem Universum,
ihr Schutz in dieser grausamen Zeit.
Ein Leben das schwer, deswegen leben sie unter sich,
denn ihr Sein nicht der Masse glich.
Ihre Bestimmung zu dienen der Erde,
auf das es den Menschen bewusst werde.
Endlich ein Erwecken vom Traum der Seelenabgetrenntheit
und Gefühle ein Teil des Lebens sind,
jeder in sich sein Glücke find.

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Das Dorf mit der Brücke

Das Dorf mit der Brücke

Ein verlassenes Dorf, umziengelt von den Bergen, die Menschen die dort lebten waren von der Außenwelt abgeschnitten. Dieses Dorf hatte seine eigenen Regeln aufgestellt, da jeder auf irgendeiner Weise von den anderen Bewohnern abhänig war. Niemand musste seine Probleme alleine bewältigen, sie waren alle füreinander da, wie in einer großen Familie.

Die ersten Bewohner dieses Dorfes hatten eine Brücke gebaut, damit man Zugang zur Außenwelt hatte. Leider wurde sie durch Steine erschlagen und in der Mitte war ein großes Loch. Nur in Notfällen kamen die Männer des Dorfes zusammen und suchten sich einen Mutigen der bereit war über die Brücke zu springen. Diese auserwählten Springer waren die Helden des Dorfes. Eine junge Frau lauschte den Geschichten der Männer die den Sprung zur Außenwelt schafften. Sie war sehr beeindruckt, welch ein Mut sie doch hatten. Als die Jahre vergingen und sich schon lange nichts mehr im Dorf veränderte, dachte sich das Mädchen, sie müsse das Dorf verlassen.

Der Gedanke schwirrte ihr im Kopf herum. An manchen Tagen konnte sie das Gefühl nicht mehr aushalten hier zu sein.Einst wird das Dorf sie erdrücken.

Im Dorf brach eine schreckliche Krankheit aus, die Kinder konnten sie nur schwer ertragen. So beschloss das Oberhaupt eine Auserwählung eines mutigen Mannes, der in der Lage sei, die Brücke zu überqueren und ins Tal hinunter zulaufen um dort Medizin zu holen.
Leider hatten sich die Männer nicht für das Mädchen entschieden sondern für einen Mann. Traurig ging sie zu ihren Haus und dachte das konnte doch nicht alles gewesen sein. Sie packte die Tasche und verlies ohne ein Wort in der gleichen Nacht das Dorf. Ein weiter und ungewisser Weg lag vor ihr.

Sie ging und ging bis zum Tagesaufbruch. Die Beine schmerzten so sehr, sie brauchte eine Pause. Unter einem Baum war eine Fläche mit Moos bedeckt, dort legte sie sich schlafen.Die Brücke schien nicht mehr weit entfernt, das Mädchen konnte sie fömmlich riechen. Da sie wieder bei Kräften war, wanderte sie weiter und schließlich sah sie die Brücke. So viele Geschichten gab es über die Brücke und nun konnte sie die echte sehen. Sie war kleiner als in den Erzählungen, unscheinbarer und eigentlich ganz normal. Die junge Frau kuckte sich um, ein Sprung sollte nötig sein um dieses Hindernis zu besiegen.
Unter der Brücke floss ein wilder Bach, der von riesigen Steinen geleitet wurde. Ein Sprung soll es sein. Wie schnell müsse sie heranlaufen um überhaupt die Reichweite zu erlangen? Wann sollte sie abspringen, es waren Stunden vergangen. Bis sie endlich ihre Angst überwunden hatte und sich für den Sprung bereit fühlte. Sie nahm Anlauf und sprang kurz vor Ende der Brücke ab. Nun war sie in der Luft und konnte nichts mehr daran ändern.
Doch sie fiel weiter und weiter in die Tiefe bis sie im Fluss aufprallte.

Nichts hatte sie geschaft, alles umsonst gewesen.Schließlich lies sie sich vom Fluss treiben, wo sie jetzt landete war ihr egal.
Sie trieb dahin und der Fluss wurde langsamer. Das Mädchen suchte eine Stelle um wieder heraus zu kommen aus dem entteuschenden Sprung ins Wasser. Alles war nun vorbei und sie ist ihren Wunsch kein Stück näher gekommen.
Die Sonne trocknete ihre Kleider und sie suchte sich Beeren und Früchte von der Umgebung. Wo ist sie gelandet? Morgen dachte die junge Frau, möchte sie den Berg nochmal besteigen und den Sprung versuchen.Was kann schon passieren als das sie wieder im Fluss landete?Früh am neuen Tage, sie Sonne war noch gar nicht aufgegangen.Da stieg sie schon hinauf zum Berg der Entscheidung.Alles wurde nochmal genau durchdacht und die Lage der Brücke untersucht.

Es sollte nichts mehr schief gehen, sie müsste es endlich schaffen. Was hatte sie schon in ihren Leben erreicht. Natürlich war sie im Dorf keine faule Bewohnerin. Aber nie hatte es die Möglichkeit gegeben, etwas ohne Pflichtgefühl zu tun. Jetzt wo das Mädchen über all die Dinge nachdachte, kamen die Stimmen ihrer Mutter und Dorfbewohner, was würden sie jetzt sagen? Würden sie überhaupt an sie denken?

Die jungen Beine nahmen Anlauf und setzten ab zum Sprung. Ja, sie konnte das andere Ende schon spüren, aber sie schaffte es nicht. Denn zu ihren Pech hatte sie nicht bemerkt, dass sich eine Schlinge um ihren Fuss wickelte. Sie stürzte mit voller Wucht ins Wasser und schlug sich noch den Kopf an. Einige Minuten schwellgte das Mädchen unter Wasser. Vieles war an ihr vorbei gezogen, ihr altes Leben.Nein, dachte sie, ich bin kein Mensch der sich von den Fehlschlägen des Lebens beeindrucken lässt. Niemals werde ich aufgeben, solange ich es nicht über die Brücke schaffe. Nun tauchte das Mädchen auf und holte tief Luft.Ein jeder Atemzug fühlte sich neu an. Sie hatte am Kopf eine Platzwunde, die ihr Gesicht mit Blut verdeckte. Total erschöpft und ausgelaugt ging die Frau an Land. Suchte sich eine Stelle zum verweilen.

Erst am späten Abend fühlte sie sich kraftvoll genug um den Berg entlang zu steigen.Sie singte alle Lieder die ihr einfiehlen, summte und sprang zu den Sternen.Der Mond schien in dieser Nacht so hell als wolle er ihr den Weg zeigen.Auf ihren Pfad traf sie Rehe die nach ihren Schlafplatz suchten.Der Magen knurrte und ehe sie sich versah, war sie fast am Ziel.Ein paar Schritte und sie würde die Brücke sehen. Langsam fing das Mädchen zu laufen an, dabei schneller und schneller.
Sprang ab und landete mit beiden Beinen auf der gegenüberliegenden Seite von der Brücke. Sie fühlte sich glücklich und schlenderte ohne einen weiteren Gedanken hinunter zum Tal.Nun wurde es langsam schon hell und sie hörte die Stadt von der Ferne.
Die letzte Nacht kam ihr so unwirklich vor, so dass sie gar nicht merkte was um sie herum passierte. Die junge Frau legte ihre Kleider an einen Brunnen ab, um sich dort zu waschen. Ganz ungeniert und genüsslich spritzte sie einen alten Mann an, der gerade Zeitung lies.
“Wo kommst du denn her? Du siehst aus wie ein streunender Hund” brummte der Alte. Das Mädchen erzählte die ganze Geschichte, die sie selbst mit stolz erfahren hatte. Der Alte bot ihr eine Bleibe an um sich auszuruhen./span>

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