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Posts Tagged ‘Gedicht’

Regeln meisseln Ketten
Ketten die Freiheit rauben
Wir sind gewohnt an ihnen gebunden,
ohne Regeln kein miteinander möglich sei.

Der Schein der Regel,
gezwungen Pflichten zu erfüllen.
Ausgemerzt wird der Menschenwert,
keine Luft bleibt zum Atmen.

Menschen der neuen Zeit,
eine mächtige Gestalt treibt dort sein Wesen.
Die Züchtung der Menschen in einem Labor,
nach Gebrauch wird abgestuft.

Der Geist bleibt verwesen,
dass es schwer fällt auszuweichen,
es wird in Ketten gegangen
um den anderen zu gleichen.

Wie die Spinne im Netz,
fängt es die Menschen ein.
Was ist aus euch geworden,
ihr Menschen der neuen Zeit?

Ihr habt euch vergessen und verloren,
wie einst war die unbeschwerte Zeit?
Stark warst du in der Wildnis,
reich an Schätzen deine Welt.

Dein Menschenleben hatte noch einen Wert.
Jetzt bist du längst verkümmert,
einsam und eingesperrt.
Du siehst die Welt in Bildern,

scheint weit und groß,
so ist sie doch verkehrt.

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Jeder siegt und verliert für sich allein

Hat der Mensch vergessen,
dass er mit der Einheit vereint?
Was ist aus euch geworden,
wo gehen sie hin, die Träume der Zeit?

Jeder siegt und verliert für sich allein,
ist für ein kollektives denken nicht bereit.
Hinter der Facette steckt nun die Menschenleere,
sie wird aufgefüllt mit materiellen Werten.

Jeder siegt und verliert für sich allein.
Alles dient nur der Identität,
verhärtet und selbstgerecht,
schneidet man sich passende Stücke auf Welt zurecht.

Jeder siegt und verliert für sich allein,
ist man Opfer oder Täter,
letztendlich man eigen Verräter.
Man rennt in seinem Tunnelblick,

jeder setzt auf sein Ego.
Spielt im Leben auf Profit,
Recht über Ordnung siegt.
Jeder siegt und verliert für sich allein.

Trennt sich ab vom Fluss geben und nehmen,
der Akt ein Stück von sich,
an andere weiter zugeben.
Jeder siegt und verliert für sich allein.

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Stiller Beobachter

IMG_2295Stiller Beobachter,

in dir steckt die Weisheit.
Du gehst mit dem Wind und
faellst mit der Axt.
Verwurzelt mit der Erde
ragst du den Himmel entgegen.
Deine Kraft ist Leben.

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Sinne wahrnehmen

Seerosen

Blumen wachsen

entfalten ihren stolz

Die Luft ist frisch

und lässt mich Atmen

Die Sonne wärmt mich

von innen heraus

Das Wasser lässt mich

meinen Körper spüren

Der Geist erweckt

das Potenzial das in mir steckt

Das Herz erhört

des Lebensweg empor

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Vom Meer durchs Land

Kroatien Krk

Das Meer so klar,
die Luft ganz Eigenart.
Das Rauschen, eine Melodie-
so viel Harmonie.
Unendliche Weiten,
im Rhythmus gleiten.
Der Wind weht
vom Meer durchs Land
dorthin wo alles begann.

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Wiedergeboren
es gibt kein zurück
wo immer es hingeht
jeder Tag ein neuer Schritt

Eines morgens im Albtraum aufgewacht
mein Leben hat sich was ausgedacht
Wochenlange Lähmung an Arm und Bein
Helfende Freunde könnten nie grösser sein
Krankheit bereitet dem Leben ne harte Zeit

Unreales  wird zur Wirklichkeit
Ich befinde mich im Schwebezustand
zwischen dort und Nirgendswoland
Im Kopf ist es leer geworden

Ich bin wiedergeboren
es gibt kein zurück
Vieles verloren
Wo immer es hingeht
ein neuer Schritt

Ich begreif mit ner leichten Ahnung
was Leben wirklich heisst
Danke liebe Krankheit
dass du mir neue Wege aufzeigst

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Gestuzte Eiche

Gestutze Eiche

Wie haben sie dich, Baum, verschnitten,
Wie stehst du fremd und sonderbar!
Wie hast du hundertmal gelitten,
Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!

Ich bin wie du, mit dem verschnittnen,
Gequälten Leben brach ich nicht
Und tauche täglich aus durchlittnen
Roheiten neu die Stirn ins Licht.

Was in mir weich und zart gewesen,
Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
Doch unzerstörbar ist mein Wesen,
Ich bin zufrieden, bin versöhnt.

Geduldig neue Blätter treib ich
Aus Ästen hundertmal zerspellt,
Und allem Weh zum Trotze bleib ich
Verliebt in die verrückte Welt.

Hermann Hesse

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